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Fachklinik für Zahnheilkunde und Implantologie Hauptstr. 71
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Zähne, zum Anbeißen schön: Die privaten Zahnkliniken "Zentrum für Zahnästhetik" in Ostrhauderfehn (Norddeutschland) und Wiesbaden machen Ihren Traum von schönen, weißen Zähnen wahr.

Weisheitszähne

ZahnAu Backe, die Weisheitszähne sollen raus! Viele Patienten werden von ihrem Zahnarzt mit dieser Diagnose konfrontiert und müssen sich damit auf etwas beschwerliche Tage rund um den Mund gefasst machen.

Die Notwendigkeit der Extraktion wird immer wieder neu diskutiert. Im folgenden finden Sie einige Argumente und Standpunkte aus der aktuellen Diskussion:

Pro Extraktion

Die häufigsten Gründe, warum Weisheitszähne gezogen werden:
Die letzten vier der 32 Zähne finden in vielen Fällen nicht den rechten Platz im Gebiss und wachsen deshalb nur unvollständig oder in einer ungünstigen Lage heraus. Das kann zu folgenden Risiken für das gesamte Gebiss führen:

  • Der Zahn bleibt zu tief im Zahnfleisch, die enge Stellung führt zu Entzündungen und begünstigt die Kariesentwicklung
  • Schiefgewachsene Wurzeln können in die Wurzeln der Nachbarzähne ragen und damit zu Komplikationen führen
  • Weisheitszähne, die ganz unterm Zahnfleisch versteckt bleiben, können mit einem "unsichtbaren" Karies eine Gefahr für die Nachbarzähne und den Kieferknochen darstellen

Aus kieferorthopädischer Sicht wird argumentiert:

  • Die herauswachsenden Weisheitszähne verursachen in einem bereits regulierten Gebiss neue Unregelmäßigkeiten und Engstände.

Contra Extraktion

Gründe, die gegen eine Extraktion sprechen bzw. angebliche Notwendigkeiten widerlegen.

  • Die kieferorthopädische Indikation wird stark diskutiert. Da die Weisheitszähne schon während der orthopädischen Behandlung im Kieferknochen existierten, wird ihre gebissverändernde Wirkung beim Herauswachsen angezweifelt.
  • Weisheitszähne, die nie hervorbrechen und beschwerdefrei unterm abgeschlossenen Zahnfleisch verbleiben, werden dort nur selten von Karies befallen.
  • Bei besonders tiefsitzenden Weisheitszähnen geraten die Wurzelenden oft in riskante Nähe zu wichtigen Nerven. Eine Beschädigung des Kiefernervs könnte im schlimmsten Fall zur Lähmung von Gesichtspartien führen.
  • Weisheitszähne, die sehr tief im Kieferknochen sitzen, erhöhen das Risiko eines Kieferbruchs während der Operation

Eine Indikation ist immer dann gegeben, wenn Beschwerden vorliegen. So kann ein erschwerter Zahndurchbruch (Dentitio difficilis) ein ernstes gesundheitliches Problem darstellen.

Herauswachsende Weisheitszähne im Unterkiefer führen oft zu Entzündungen, Vereiterungen, Schluckbeschwerden, starken Zahn- und Ohrenschmerzen und zu einer dauerhaften Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes. Die Dentitio difficilis ist derzeit die häufigste Ursache für die Extraktion der Weisheitszähne.

Welche Auswirkungen die Weisheitszähne auf das übrige Gebiss haben, kann man nur durch Röntgenaufnahmen zuverlässig feststellen. Auch bei allgemeiner Beschwerdefreiheit können sich im Kiefer bereits Kariesherde entwickelt haben.

Extraktionsverfahren

Die Extraktion der Weisheitszähne ist durch die angewandten Narkosemittel schmerzfrei. Auch die nachfolgenden Schmerzen können mit entsprechenden Mitteln gelindert werden. Der Heilungsprozess wird eventuell durch Entzündungen verzögert und erfordert ein umsichtiges Verhalten durch den Patienten. (Kein Alkohol, kein Nikotin! Flüssige Nahrung in den ersten Tagen danach.)

Trotz der relativen Schmerzfreiheit handelt es sich doch um eine etwas aufwändige Angelegenheit, die deshalb durch gute Gründe gerechtfertigt sein sollte.

Weisheitszähne lassen sich im Gegensatz zu den meisten anderen Zähnen selten im ersten Anlauf vollständig ziehen. Meistens müssen noch Wurzelreste aus dem Kiefer heraus operiert werden. Je nach Lage und Beschaffenheit des Zahnes dauert eine solche Operation zehn bis dreißig Minuten, in Extremfällen kann sich die Angelegenheit jedoch auch über eine Stunde oder noch länger hinziehen. Das Risiko, dass Reste im Kiefer verbleiben und dort zu Entzündungen führen, sollte mit einer gründlichen Operation ausgeschlossen sein.

Je nach der Indikation kann die Extraktion unterschiedlich organisiert werden

  • Ist nur die Extraktion der unteren (in selteneren Fällen nur der oberen) Weisheitszähne notwendig, wird dieser Eingriff an zwei Terminen unter lokaler Anästhesie vorgenommen.
  • Sind alle vier Weisheitszähne zu ziehen, ist dies ebenfalls an zwei Terminen möglich, wobei jeweils ein oberer und ein unterer Weisheitszahn auf einer Seite gezogen werden. Auch hier sorgt die lokale Anästhesie für absolute Schmerzfreiheit während des Eingriffs.
  • Wenn hohe Komplikationen zu erwarten sind oder eine vorhandene Zahnarztangst es begründet, wird die Extraktion aller vier Weisheitszähne auch auf einmal unter Vollnarkose durchgeführt.
  • Einen besonderen Fall stellen Weisheitszähne dar, die ganz im Kiefer verblieben sind. Hier muss u.U. der Kieferknochen aufgefräst werden. Ein Eingriff, der ebenfalls bevorzugt unter Vollnarkose statt findet.

Auf folgendem Forum tauschen Zahnpatienten ihre Erfahrungen zum Thema aus:
http://www.med1.de